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vhs | V384 - Die SchUM-Städte (4/6)
vhs | V384 - Die SchUM-Städte (4/6)
1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland: Mit zahlreichen Veranstaltungen will der in Köln ansässige Verein „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer machen. Auch die vhs Bad Bergzabern beteiligt sich, mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung in Mainz, mit nachfolgenden Veranstaltungen am bundesweiten Programmangebot. Weitere Unterstützer des Themenjahrs kommen aus Politik, Medien, jüdischen und christlichen Gemeinden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft für dieses Jubiläum.
Termin 4: Wussten Sie, dass die Bezeichnung SchUM ein Kürzel aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, auf Latein zurückgehenden hebräischen Städtenamen für Speyer, Mainz und Worms ist und der Begriff weltweit bekannt ist. Die SchUM-Städte stehen für die Wiege des aschkenasischen (mittel-, nord- und osteuropäischen) Judentums. Bereits im Mittelalter hatten die jüdischen Gemeinden der drei Rheinstädte einen Verbund geschlossen, der die Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Gemeinden zutiefst prägte. Monumente, Synagogen, Frauenschulen, Lehrhäuser, Ritualbäder und die einzigartigen Friedhöfe in Worms und Mainz belegen gemeinsam mit der religiösen Überlieferung die immense Bedeutung und Innovationskraft der SchUM-Gemeinden. Lassen Sie sich beeindrucken. Referent: Dr. Gerold Boennen, Leiter des Stadtarchivs Worms, Teilnehmerzahl: 7-20 Personen

