Klimaschutzkonzept 2021-2022


  • Energetische Sanierung Gebäudehülle Grundschule Gleiszellen-Gleishorbach abgeschlossen – neue Photovoltaikanlage kann kommen

    Am Dienstag, 22. November 2022 trafen sich die Beteiligten des Vorhabens vor Ort, um Bilanz zu ziehen. Die energetische Sanierung der Gebäudehülle ist nun vollständig abgeschlossen. Im Zuge dessen wurden seit 2015 verschiedene Baumaßnahmen realisiert: Neben dem Einsetzen neuer Fenster wurde auch die Außenfassade mittels eines Wärmedämmverbundsystems isoliert. Das Gebäude wurde außerdem einer Risssanierung unterzogen, wobei ein Gebäudeteil angehoben werden musste. Durch die 2022 abgeschlossene Dacherneuerung, inklusive fachgerechter Dämmung, ergeben sich nun Einsparungen von 79.198 kWh/a. Die Sanierung des Daches machte außerdem die statische Ertüchtigung des Tragwerks erforderlich, da die alte Photovoltaikanlage der Ortsgemeinde von der Verbandsgemeinde übernommen und auf einem anderen Dachteil installiert wurde. Zur Unterstützung der Energieeffizienz kann die geplante zweite Photovoltaikanlage nun ergänzt werden. Bürgermeister Hermann Bohrer erklärte: „Die Sanierung der Grundschule ist ein wichtiges Leuchtturmprojekt der Verbandsgemeinde, welches in der Bevölkerung zu einer Sensibilisierung für einen ressourcenschonenden Umgang der mit den uns zur Verfügung stehenden Energien beiträgt.“

    Hintergrund
    Zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele bis 2045 ist die Nationale Klimaschutzinitiative ein Instrument zur Förderung von Klimaschutzkonzepten in ganz Deutschland. Im Rahmen der Kommunalrichtlinie hat die NKI (Nationale Klimaschutzinitiative) von 2008 bis Ende 2021 rund 1.763 Projekte in Städten, Gemeinden und Landkreisen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz unterstützt.



  • Beleuchtungssanierung Verwaltungsgebäude Schloss Bad Bergzabern

    Die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern hat mit der Sanierung der Innenbeleuchtung des historischen Schlossgebäudes in Bad Bergzabern einen wichtigen Beitrag zum nationalen Klimaschutz geleistet.

    Im Zuge der baulichen Maßnahme wurden im vorgegebenen Projektzeitraum 01.11.2021 – 31.10.2022 insgesamt mehr als 300 Leuchten im Innenbereich des Schlossgebäudes auf LED-Technik umgerüstet. Dadurch lassen sich über die gesamte Lebensdauer der Leuchtsysteme bis zu 844 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO²) einsparen. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten beliefen sich auf insgesamt 144.142,95 Euro. Die Amortisationsdauer der neuen Leuchtsysteme beträgt 12,5 Jahre.

    Die Maßnahme wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung mit 35 % der zuwendungsfähigen Kosten vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums unter dem Förderkennzeichen 67K17832 gefördert.

    Nationale Klimaschutzinitiative – Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiative ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

    Weiterführende Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter:

    https://klimaschutz.de/de

    oder beim Projektträger

    https://www.z-u-g.org

    #sogehtklimaschutz



  • Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtungsanlagen Abschnitt 4

    Die Stadt Bad Bergzabern wird in Zukunft auch einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Energie soll effizienter eingesetzt werden. Dadurch soll weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO²) ausgestoßen werden.

    Die Stadt Bad Bergzabern hat die Straßenbeleuchtungsanlagen in verschiedenen Abschnitten modernisieren und damit den Stromverbrauch und die CO²-Emmision senken lassen. Ausgetauscht und umgerüstet wurden in -Abschnitt 4- im Projektzeitraum 01.12.2021 bis 30.11.2022 115 Leuchtenköpfe. Die Investitionskosten für diesen Abschnitt beliefen sich auf rund 54.000 Euro, welche auch zuwendungsfähig sind.

    Die Maßnahme wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung mit 35 % der zuwendungsfähigen Kosten vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums unter dem Förderkennzeichen 67K17833 gefördert.

    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und intensiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

    Weiterführende Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter:

    https://www.klimaschutz.de/de

    oder beim Projektträger

    https://www.-z-u-g.org

    #sogehtklimaschutz


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  • Beleuchtungssanierung an der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern (Gebäude A), der Grundschule Dörrenbach und der Grundschule Gleiszellen-Gleishorbach

    Die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern hat mit der Sanierung der Innenbeleuchtung an den Grundschulen Bad Bergzabern (1. Abschnitt), Dörrenbach und Gleiszellen-Gleishorbach einen wichtigen Beitrag zum nationalen Klimaschutz geleistet.

    Im Zuge der baulichen Maßnahme wurden im vorgegebenen Projektzeitraum 01.07.2021 – 31.12.2022 insgesamt 449 Leuchten im Innenbereich der Grundschulen umgerüstet (GS BZA 216 Leuchte, GS Dörrenbach 136 Leuchten und GS Gleiszellen-Gleishorbach 97 Leuchten). Dadurch lassen sich über die gesamte Lebensdauer der Leuchtsysteme bis zu 640 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO²) einsparen (GS BZA 184 t CO², GS Dörrenbach 237 t CO² und GS Gleiszellen-Gleishorbach 219 t CO²).

    Die Maßnahme wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung mit einer Projektförderung in Höhe von 40 % (insgesamt 37.677,00 €) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums unter dem Förderkennzeichen 67K16111, 67K16468 und 67K16467 gefördert (GS BZA 17.541,00 €, GS Dörrenbach 11.466,00 € und GS Gleiszellen-Gleishorbach 8.670,00 €).

    Nationale Klimaschutzinitiative – Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiative ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

    Weiterführende Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter:

    https://klimaschutz.de/de

    oder beim Projektträger

    https://www.z-u-g.org

    #sogehtklimaschutz

  • Grundschulen und Kita sparen Energie durch effiziente Elektrogeräte

     Bild mit verschiedenen Elektrogeräten und Eurozeichen. Dazu noch die Projektunterstützer

    Ebenso wie in privaten Haushalten sind auch in Schulen und Kindertagesstätten Elektrogeräte wie Kühlschränke, Backöfen und Spülmaschine täglich in Betrieb. Insbesondere ältere Geräte sind nicht selten wahre Stromfresser und für einen nicht unerheblichen Teil des Stromverbrauchs eines Gebäudes verantwortlich. Um den Stromverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen der kommunalen Einrichtungen zu senken, wurde vom Klimaschutzmanagement das Projekt „Sanierung der Weißgeräte in den Grundschulen der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern und der Kita Vorderweidenthal“ initiiert. Das Vorhaben wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert (Förderkennzeichen 67K17164). Während der Projektlaufzeit vom 01. August 2021 bis 31. Juli 2022 wurden in den Grundschulen Bad Bergzabern, Dörrenbach, Gleiszellen-Gleishorbach und Steinfeld, sowie in der Kita Vorderweidenthal insgesamt 19 veraltete Geräte durch moderne, effiziente Modelle ersetzt – und der Strombedarf damit mehr als halbiert. Durch den von den Firmen LaCuisine aus Bad Bergzabern und Elektro Löhlein aus Klingenmünster ausgeführten Gerätetausch konnten, über die Lebensdauer der Geräte gerechnet, Treibhausgasemissionen in Höhe von 19,63 Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden werden.

  • LED Beleuchtung für Grundschulen

    Bild mit einer LED Birne und den Projektunterstützer

    In den Grundschulen Dörrenbach, Gleiszellen-Gleishorbach sowie dem Hauptgebäude der Böhämmer Grundschule in Bad Bergzabern werden zurzeit veraltete Leuchtstoffröhren gegen moderne LED-Technik ausgewechselt. Dieser Tausch vereint Klimaschutzaspekte mit finanziellen Einsparungen für die Gemeinde, sowie bessere Lichtqualität für Schülerinnen und Schüler. Die LED-Leuchten in Verbindung mit neuer Tageslicht- und Präsenzsensorik ermöglichen eine Stromeinsparung von durchschnittlich 90% gegenüber dem alten Lampensystem. Über die hohe Lebensdauer der LED-Leuchten gerechnet, werden so in Zukunft Treibhausgasemissionen von über 500 Tonnen Kohlenstoffdioxid vermieden. Auch in Privathaushalten lohnt sich der Einsatz von LED-Leuchten. Informationen, worauf beim Kauf geachtet werden sollte, finden Sie hier. In der Grundschule Steinfeld, sowie in den noch ausstehenden Gebäuden der Grundschule Bad Bergzabern werden in diesem Jahr die letzten Leuchtstoffröhren ausgetauscht. Die Maßnahmen werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

  • Neues Leben für alte Handys - Sammelbox im Bürgerbüro der verbandsgemeinde

    Bilder der FrediBox und der Box für die alte Hardware.

    Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir ständig von Technologie umgeben sind. Neue Geräte kommen auf den Markt und ersetzen die alten. Über 200 Millionen ausrangierte Handys und Tablets liegen in deutschen Haushalten in Schubläden. Dabei enthalten sie unter anderem Gold, Silber und seltene Erden – wertvolle Rohstoffe, die zur Produktion von neuen Geräten aufwendig und oft umweltschädigend abgebaut werden müssen. Dabei können Smartphones, Tablets etc. dort wo sie gekauft werden können, auch zurückgegeben werden. Größere Geschäfte in denen Elektrogeräte vertrieben werden, sind ebenfalls zur Rücknahme verpflichtet und müssen die Geräte dem Recycling zukommen lassen. Eine einfache und umweltfreundlichere Möglichkeit zur Abgabe von Handys, Tablets und Festplatten besteht seit Kurzem im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.

    Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre alten IT-Geräte während der Öffnungszeiten der Verwaltung ganz einfach in einer Sammelbox abzugeben. Bereitgestellt wird die sogenannte „Freddy-Box“ von der JuRec-IT Remarketing GmbH aus Landau. Klimaschutzmanager Henri Lotze erklärt: „Das Besondere an der Kooperation mit der JuRec-IT ist, dass die Geräte nicht wie sonst üblich zerlegt werden. Stattdessen werden sie zur Wiederverwendung aufbereitet und zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht.“ Dafür werden gespeicherte Daten gelöscht, die Geräte anschließend gereinigt und wieder fit für ein zweites Leben gemacht. Defekte Displays und oder beschädigte Kondensatoren werden repariert. Das Unternehmen ist DEKRA zertifiziert und garantiert den Datenschutz im Umgang mit den abgegebenen Geräten. Wer möchte, kann sich für eine Gebühr von 16€ ein Zertifikat über die ordnungsgemäße Datenlöschung ausstellen lassen.

    Der Weiterverkauf findet dann lokal an Händler, Privatleute und über einen Onlineshop statt. Noch funktionsfähige Geräte, die aber keinen Marktwert haben, werden nach Bedarf gespendet. Unter anderem arbeitet die JuRec-IT hierfür eng mit der Lebenshilfe zusammen. Sollte ein Gerät gar nicht mehr zu reparieren sein, werden die noch funktionsfähigen Teile einzeln weitervermarktet. Ist eine Wiederverwendung nicht möglich, werden die Geräte zur Rohstoffrückgewinnung an einen angegliederten Entsorgungsfachbetrieb weitergegeben.

    Auch in den Schulen und Büros der Verbandsgemeindeverwaltung fallen regelmäßig aussortierte IT-Geräte an. Zukünftig werden auch diese von der JuRec-IT übernommen und in die Kreislaufwirtschaft eingebracht. Durch die Weiterverwendung können unnötige Neuproduktionen verhindert werden. Dies stellt einen wichtigen Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen dar. Denn der Abbau von Rohstoffen für die Produktion von Elektrogeräten geht oft einher mit Zerstörung von Naturräumen, Wasserverschmutzung und der Freisetzung von Treibhausgasen.

    Wenn auch Ihre alten Handys, Tablets und Festplatten ein zweites Leben finden sollen und Sie für etwas mehr Platz zuhause sorgen wollen, geben Sie Ihre alten Geräte also gerne in der Freddy-Box im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung ab.

  • STADTRADELN 2022

    Verschiedene Bilder des Stadtradeln 2022

    Mit der Siegerehrung in der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern fand am 15. Dezember 2022 die Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln in der Verbandsgemeinde ihren gebührenden Abschluss. Im Rahmen der dreiwöchigen Aktion haben über 60 Teilnehmende gemeinsam eine Strecke von 13.500 Kilometern zurückgelegt - ein neuer Rekord für das Bad Bergzaberner Land. Durch das Radfahren konnten bei dieser Strecke CO2-Emissionen von über zwei Tonnen vermieden werden, was einer Steigerung von 25% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ausgezeichnet wurden die besten Teams und Radelnden. Als Partner standen uns in diesem Jahr Bike Room (Gleiszellen-Gleishorbach), MEJS - Die Weinspezialisten (Bad Bergzabern), die Südpfalz-Therme (Bad Bergzabern), die Brasserie in der Südpfalz-Therme (Bad Bergzabern), sowie der Zweiradshop Kunz (Bad Bergzabern) als Unterstützer zur Seite, indem sie die Preise für die Stadtradler 2022 zur Verfügung stellten. Bürgermeister Hermann Bohrer gratuliert recht herzlich den Gewinnerinnen und Gewinnern, bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das fleißige Kilometer sammeln und wünscht allseits gute und sichere Fahrt mit dem Rad.

    Auszeichnungskategorie „meiste Kilometer Frauen“

    Platz 1: Wiebke Heuckelbach - 929 Kilometer

    Platz 2: Diana Heft - 655 Kilometer

    Platz 3: Anja Wunsch - 638 Kilometer

    Auszeichnungskategorie „meiste Kilometer Männer“

    Platz 1: Reiner Hanß - 743 km

    Platz 2: - Michael Strüder - 741 km

    Platz 3: - Rainer Braun - 630 km

    Auszeichnungskategorie „meiste Kilometer pro Team“

    Platz 1: Team „Bike Room“ - 3.563 Kilometer

    Platz 2: Team „Mit dem Rad ins Schloss“ - 3.308 Kilometer

    Platz 3: Team „Green-Bike“ - 2.230 Kilometer

    Auszeichnungskategorie „meiste Kilometer pro Kopf im Durchschnitt“

    Platz1: Team „Bike Room“ - 445 Kilometer/Kopf

    Platz 2: Team „Green-Bike“ - 248 Kilometer/Kopf

    Platz 3: Team “Mit dem Rad ins Schloss“ - 207 Kilometer/ Kopf

     

    Stadtradeln

    Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das KlimaBündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. www.stadtradeln.de

    Klima-Bündnis

    Seit über 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des KlimaBündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

    Übersicht der Kilometer für die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern


  • Umweltfreundliche Energie: Grundschulkids erforschen die Kraft der Sonne

    Bilder der Grundschüler*innen

    In den vergangenen Wochen haben Grundschülerinnen und Grundschüler in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern die Welt der erneuerbaren Energien auf eine besondere Weise kennengelernt. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. bot die Verbandsgemeinde spezielle Unterrichtseinheiten zu Energie und Klimaschutz an. Im Rahmen des interaktiven Formats "Strom und Wärme aus der Sonne" tauchten die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe in den Grundschulen Bad Bergzabern, Dörrenbach und Gleishorbach in die spannende Thematik ein.

    Unter der Leitung der erfahrenen Umweltpädagogin Daniela Gießler und initiiert vom Klimaschutzmanager Henri Lotze, erkundeten die jungen Teilnehmenden die Quellen der Energie im Alltag. Die Unterrichtseinheit begann mit einer wichtigen Frage: Woher kommt die Energie, die wir für unsere täglichen Aktivitäten benötigen? Gemeinsam wurde erkannt, dass Essen, Trinken und Sauerstoff essenziell für unser Wohlbefinden sind. Für Dampfmaschinen, mit denen wir Strom erzeugen können, gelten ähnliche Regeln, was Daniela Gießler anschaulich vorführte: Das mitgebrachte Modell benötigte Grillanzünder als „Futter“, Wasser und Sauerstoff aus der Luft, um eine Lampe mit Strom versorgen zu können und sie zum Leuchten zu bringen. Genauso wie wir Menschen beim Atmen, setzen auch herkömmliche Kraftwerke, die Öl, Erdgas oder Kohle verbrennen, Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Atmosphäre frei. Anhand eines Modells verdeutlichte die Umweltpädagogin, wie das CO2 in der Atmosphäre dazu beiträgt, dass die Wärme der Sonnenstrahlung in der Atmosphäre gehalten wird. Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wird das Klima auf der Erde immer wärmer, was sich auf die Natur und unser tägliches Leben auswirkt.

    Schnell erkannten die aufmerksamen Schülerinnen und Schüler, dass es umweltfreundliche Alternativen zu konventionellen Kraftwerken gibt, mit denen auf nachhaltige Weise Strom erzeugt werden kann. Neben Photovoltaik und Windkraft wurde sich ganz praxisnah mit einer weiteren erneuerbaren Energiequelle beschäftigt: der Solarthermie! Gemeinsam mit der Umweltpädagogin und dem Klimaschutzmanager bauten die Schülerinnen und Schüler Solarkollektoren und erlebten hautnah, wie man die Wärme der Sonnenenergie nutzbar machen kann.

    Durch den Unterricht sind die Kinder nun bestens gerüstet, um ihr Wissen über umweltfreundliche Energien im Alltag anzuwenden. Inspiriert von der Kraft der Sonne wollen viele den eigenen Sonnenkollektor auch zuhause einsetzen, zum Beispiel um Tee, Muffins oder den Kaffee der Eltern zu erwärmen. Auch die Lehrkräfte zeigten großes Interesse an der Aktion. Vielfach wurde der Wunsch geäußert, im nächsten Schuljahr eine weitere Klima-Bildungseinheit der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. durchzuführen.